Wer bin ich und was steckt hinter "Cross Modellbau" und Modellboerse.eu,

Ich bin Modellbauer aus Leidenschaft. Ich lebe schon mein Leben lang in Leimen bei Heidelberg. Das liegt im Bundesland Baden-Würtemberg. Den Virus "Modellbau" ist schon seit dem ich 10 Jahre jung war in mir, als mein Vater begann, den 1:14 RC LKW Modellbau zu betreiben. Aber Aktiv bin ich erst seit 2011. Grund dafür war nicht das Interesse an sich am Modellbau, sondern mehr Gesundheitliche Gründe, die mich zwangen, lange Zeit zu Hause zu verbringen.
Alles begann zu Anfang 2011 natürlich mit dem LKW Modellbau im Maßstab 1:14 (Tamiya), da dort auch mein Vater aktiv war und es bis um Heutigen Tag noch immer ist. Aber einen eigenen LKW War nie mein Ziel. Ich habe schon Immer den Drang gehabt, was eigenes zu schaffen. Aus diesem Grund habe ich begonnen Ladegut für den LKW zu gestalten. Sprich kleine Miniatur getreue Säcke und Kartons um diese auf die Paletten zu laden. Aber aller Anfang war schwer. 

Vor meinen Gesundheitlichen Problemen, war ich nur zum Schlafen, Essen und Duschen zu Hause. Ich hatte Nichts. Auch keinen eigenen Computer. Aber meine Eltern unterstützen mich und mit deren Hilfe bot sich mir die Möglichkeit für einen eigenen Computer. Aber da mich vorher Computer Nie interessiert haben, musste ich erstmal alles lernen. Das hat natürlich seine Zeit gebraucht. Richtig loslegen mit dem Modellbau konnte ich erst Mitte 2012. Dazwischen habe ich am Computer das Spiel Need for Speed Word gespielt. Dadurch habe ich einige nette Leuten kennen gelernt. Unter anderem auch Computer Spezialisten die sich gut mir Grafikprogrammen auskannten. Mit deren Hilfe und mit unzähligen YouTube Videos konnte ich nach einer Weile meine ersten Ladegüter am PC selbst erstellen. 

Da es in der Modellbau Szene Gang und Gebe war, seine Erfolge zu teilen und sich gegenseitig zu helfen, habe ich erstmal Eigenkreationen von Ladegut gemacht. Ich machte Baustoff Säcke mit den Pseudofirmen "Oswald Baustoffe" oder ähnlich. Aber da ich die Vorlagen für die Ladegüter frei zum Download anbieten wollte, war mir das mit dem eigenen Name auf den Ladegütern nicht so recht. Deswegen habe ich mehr etwas allgemeineres ausgedacht und mich für die Pseudofirma "Cross" entschieden. Daraus hat sich sich dann auch mit der Zeit "Cross Modellbau" entwickelt. 

Nach einigen Eigenkreationen, wollte ich realistische "Ladung" für unseren LKW haben. Die Cross Ladegüter waren zwar maßstabsgetreu, aber nicht realistisch, da es diese nicht in 1:1 gab. Also habe ich das Internet nach Firmen und Herstellern von diversen Waren und Baustoffen durchsucht. Natürlich war mir von Anfang an klar, das ich nicht einfach irgendwelche Kartons oder Säcke nachbilden kann ohne die jeweilige Firma um Erlaubnis zu fragen. Was ich auch getan habe. Ich habe jede Firma angeschrieben und habe denen mein Vorhaben geschildert. 90% aller angefragten Firmen hatten keine Einwände. Im Gegenteil. Aber leider gab es auch Firmen wie der Welt größte Modelleisenbahn Hersteller oder eine Getränke Firma die zu Weihnachten Werbung mit Eisbären machen, die was dagegen hatten, das ich Miniatur Versionen Ihrer Waren nachbilde. aber das gehört auch dazu. Aber von alle anderen Firmen, von denen ich eine Schriftliche Erlaubnis hatte, habe ich Ladegüter erstellt. Zum Beipsiel: Ardex Baustoffe, Heidelberger Cement, PCI, Samsung, und viele viele Mehr. Da es mit der Zeit immer Mehr wurde und ich enormen Spaß dran hatte, nicht zuletzt, dank der Positiven Feedbacks, habe ich auch damals eine Homepage erstellt. Diese lief allerdings nicht unter Cross Modellbau, sondern unter "Ladegut aus Papier & Pappe". 

Aber nach gut zwei Jahren und weit über 360 verschiedenen Arten von Ladegut Säcken und Kartons, verging mir langsam aber Sicher die Lust am Erstellen von Ladegütern. Zum einen weil es immer schwieriger wurde, was neues zu finden, was man als Ladegut Sack oder Karton machen kann und zum anderen weil auch die Motivation nach gelassen hat.

Aber das war noch nicht ganz mein Ende im 1:14 Modellbau. Denn was ist entscheidend für Ladegut? Richtig.....Paletten. Auch hier war die Auswahl der Paletten die man erwerben konnte sehr mau. Zudem waren Alle Paletten die man kaufen konnte zum einen komplett falsch gebaut in den Proportionen und zum anderen wurde auch das falsche Holz wie zum Beispiel Balsa oder so, verwendet. Weswegen ich beschlossen hatte, auch hier meine eigenen, realitätsnahen, maßstabgetreuen Paletten selbst zu bauen. Die Paletten baue ich bis heute aus Kiefern Holz in den Maßstäben 1:8 bis 1:24. Die Paletten in den Maßstäben 1:8 bis 1:18 stemple ich zusätzlich noch mit dem EUR und dem EPAL Logo. 

Aber nach einer Weile und hunderten Paletten, hatte ich alles was ich wollte für unsere LKW. Das war um 2014. Von da an habe ich im Modellbau eine Pause eingelegt. Wieso eine Pause?

Weil ich nach einer Weile wieder den Drang dazu verspürt habe, Säcke und Kartons zu erstellen. Aber leider hatte ich den 1:14 Bereicht bereits überflutet. Und dann kam mir die Idee, als ich ein 1:18 Modellauto gefunden habe, das im Keller lag, für den 1:18 Modellauto Bereich, für so genannte Dioramen, Diorama Kartons zu gestalten. Seit diesem Tag X bin ich dem 1:18 Modellbau voll und ganz verfallen. 

Zu Anfang waren es wie gesagt, die Diorama Kartons. Hier habe ich auch einiges gezeichnet und auf Papier und Pappe gebracht. Zu dieser Zeit wurde aus "Ladegut aus Papier & Pappe" dann "Diorama aus Papier & Pappe". Neben den rund 90 verschiedenen Kartons habe ich mit der Zeit noch Pavillons und andere Dinge die man aus Papier und Pappe basteln kann, erstellt. 

Während dessen habe ich natürlich auch die Liebe zu den Modellautos gefunden. Meine Favoriten waren von da an amerikanische Autos. Nach und Nach habe ich mir das ein oder andere Modellauto zu gelegt und angefangen mich an meinen ersten Umbauten von Modellautos zu versuchen. Klar war es nicht einfach, weil ich in dem Bereich wieder Neu war und eben alles erstmal lernen musste. Zum einen wie man was am besten verändert und zum Anderen was es für Möglichkeiten gibt um ein Modell zu individualisieren. Wie aber auch zu Anfang der Ladegut Zeiten, hatte ich auch im Modellbau 1:18 den Wunsch, Modelle nicht nur um zu lackieren, sondern komplett um zu bauen oder vielleicht sogar was komplett eigenes zu bauen, was es bisher Nie in 1:18 gab. 

Meine erste Wahl für ein Modellauto das ich komplett selbst bauen möchte, war ein so genannter Step-Van aus den USA. Diese Fahrzeuge faszinieren mich bis heute. Auch wenn sie in den USA und anderen Ländern zum Alltag zählen, sind diese Fahrzeuge für Europäer was besonderes. Zudem kam zu der Zeit 2014/2015 in Deutschland der Boom mit den umgebauten Step-Van´s zu sogenannten "Foot Trucks". Da ich aber in der Art von Modellbau bis dato noch ein Laie war, habe ich mich für eine ältere Version des Freightliner MT45 Step-Van entschieden. Älter deswegen, weil die Karosserie noch schön eckig war und mir das den Bau erleichtert hat. Also bin ich her gegangen und habe das Netz nach 1:1 Fahrzeugen durch sucht um die Original Abmessungen des Fahrzeugs zu bekommen. Diese habe ich dann wieder durch 18 geteilt um die Dimensionen für mein Modell zu bekommen. Bauen wollte ich es aus Polystyrol. Warum? Weil das, das Material war, was mein Vater im Keller vorrätig hatte. Dann habe ich angefangen am Computer im Zeichenprogramm die verschiedene Teile zu zeichnen. Anschließend habe ich diese ausgedruckt und auf das Polystyrol geklebt um anschließend das Polystyrol pass genau aus zu schneiden. Aber das gefiel mir nicht. Alles war durch das Schneiden schief und uneben. 

Aber irgendwann hat mein Vater einem seiner Modellbau Freunde mein Vorhaben geschildert und dieser bot mir dann seine Hilfe an. Seine Aussage "Zeichne alle Teile im CAD und schick mir die .dxf Datei und ich fräse dir die Teile aus Polystyrol mit meiner CNC Fräse!".

Gefräste Teile? GEIL. Aber was zur Hölle sind CAD Zeichnungen und .dxf Dateien? Bis dato hatte ich von CAD 0,00 Plan. Also ging es wieder daran, irgendwie ein Programm zu finden, das möglichst kostenlos und einfach zu handhaben ist. Nach unzähligen YouTube Videos habe ich mich dann für die damalige kostenlose Version von AutoCAD2015 entschieden. Es hat eine Weile gedauert, aber nach gut einem Jahr stand der Frightliner MT45 im Maßstab 1:18 fix und fertig vor mir. An diesem Tag war ich sehr stolz. 

Seit diesem Tag, habe ich bis heute das CAD zeichnen geliebt. Ich habe unzählige Trailer, Camper & Diorama Dinge gezeichnet. Glücklicherweise waren die Kosten für das Polystyrol nicht so hoch als erwartet. Und das Fräsen hat mich auch kaum etwas gekostet. Vieles von dem was ich gezeichnet habe, habe ich nicht gebaut. Auch wenn fräsen und Material günstig war, war ich doch schneller im Zeichnen als im Bauen. Trotz alledem habe ich ein paar Coole US Trailer gebaut wie den BigX700, BigX600 oder den HG350. Da es mit der Zeit aber immer mehr und mehr wurde, habe ich nach einer Weile beschlossen, meine Zeichnungen bzw meine Projekte mit Kennungen zu versehen. Das machte alles noch mal einfacher. Zum einen wenn es darum ging, die Teile fräsen zu lassen und zu anderen, wenn es darum ging, die fertigen Projekte zu zeigen und auf der Homepage auszustellen. Anfangs als ich 3-4 Trailer gebaute hatte und in Facebook vorgestellt habe, bekam ich ein Lob nach dem anderen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Allerdings hatte ich da noch keine Kennungen für die Projekte. Da kamen dann Nachrichten mit beispielsweise "Der große Trailer ist klasse geworden" oder "Cooler Camper Aufbau". Da ich aber mehrere Trailer und Camper und andere Dinge gebaut hatte, war es immer schwer einzuschätzen, für welches Projekt ich das Lob bekommen hatte. Deswegen die Kennungen die ist seither verwende. Wenn mich jetzt jemand lobt oder die ein oder andere Frage hat, konnte ich diese einfacher beantworten, da man mit direkt geschrieben hatte, um welches Projekt an Hand der Kennung es sich handelt. 

Nach einem Jahr mit einigen umgebauten Pickup Modellen zu Campern oder den Großen US amerikanischen Trailern, wurde mir das ganze mit dem CNC fräsen zu eintönig. Es machte weiterhin Spaß, allerdings wollte ich auch mal was anderes machen. Ich hatte den Drang dazu einfach mal wieder nebenbei das ein oder andere Modellauto einfach nur Optisch um zu bauen. Sei es nach einem Original 1:1 Vorbild oder einfach nach Lust und Laune. Aus dem Grund habe ich abends gezeichnet und tagsüber an anderen Modellen gebastelt. So entstanden unter anderem ein Ferrari FF auf Hot Wheels Basis im Look der Polizei in Dubai. Oder auch nur Just for Fun 8 verschiedene Volkswagen Bulli von Norev als "Themen" Autos. Die kleinen Bullis boten sich einfach für was verrücktes an. Zum einen waren diese in der Anschaffung günstig und zum anderen waren Bullis auch schon zu Hippie Zeiten sehr beliebt und bunt. So entstanden eine Super Mariokart Version, ein GTV 5, ein Skittles, ein Monster Energy oder ein Simpsons Bulli. 

2017 kam dann ein entscheidender Rückschlag. Es gab leider Unstimmigkeiten mit meinem Bekannten, der mir immer alles CNC gefräst hatte. Lag aber aber auch daran das ich es gerne mal übertreibe und immer mehr will. Auf jeden Fall hatte er damals beschlossen mir nichts mehr zu fräsen. Was natürlich sehr überraschend kam und ich nicht darauf vorbereitet war. Allerdings war dieser Entschluss zum Jahres Ende hin. Zuvor hatte ich noch zahlreiche Abschleppwagen Aufbauten fräsen lassen. Anfang 2018 kam ein Modellbau Freund auf mich zu und fragte mich ob ich ihm nicht einen Abschleppwagen auf Basis eines US Pickup´s bauen könne. Und wie ich eben so bin, habe ich beschlossen, da ich sowieso mehrere Pickup Modelle hier hatte, nicht nur einen zu bauen, sondern wenn ich schon dabei bin, gleich 1-2 mehr. Aus den 1-2 Mehr, wurden am Ende 7 Abschleppwagen und zwei Service Wagen. Alle mit unterschiedlichen Aufbauten auf verschiedenen Basis Modellen in Verschiedenen Farben. Aber alle wurden als Fahrzeuge der damals neu entstandenen Pseudo Firma "Maximum Towing" oder "Official Partner - Maximum Towing" gebaut. So hatte jeder Umbau entsprechende Logos, eine Fahrzeugnummer und Kennzeichen. Auch wenn die Modelle heute in Ganz Deutschland verteilt sind, sind sie trotzdem Teil einer einzigartigen Abschleppwagen Flotte. 

Ende 2017 nach dem sie Sommer Saison zu ende war, kam eben die Zeit auf, in der ich erst nicht wusste wie es ohne den Zugang zur CNC fräse weiter gehen soll. Aber die Langeweile im Winter brachte mich auf die Idee, das ich schon lange mal ein Diorama Autohaus bauen wollte. Und nicht nur ein "gemauertes" sondern ein Modernes voll verglastes Autohaus. Zu erst habe ich das ganze in 3D mit dem Windows Programm "3D Builder" gezeichnet, wie ich es mir vorgestellt habe. Das ganze sollte aus Holzleisten gebauten werden die später lackiert werden. Vorteil bei Arbeiten mit Holz, das geht auch im Winter im heimischen Keller. Also entstand im Winter 2017 mein erstes Diorama in 1:18